Samstag, 22. Juni 2013

Von Schaum, Wellen und Aluminium


Schaum, Wellen und Aluminium

Am Montag war es soweit. Eine Truppe rückte an um die Summerset-Kabinen zu isolieren. Dazu wurde schon einige Tage zuvor das Material geliefert. 970kg Schaum. Zwei Flüssigkeiten werden nach einer Erhitzung auf ca. 60°  am Ende einer Spritzpistole gemischt und auf die Stahlwand aufgespritzt. Innerhalb von 10 sek. hat sich die gelbbraune Flüssigkeit um das vielfache ausgedehnt und ist zu Schaum erstarrt. So konnte jeder Winkel sauber isoliert werden.
Der ganze Job dauerte 1,5 Tage und verlangte körperlich alles ab. Im Innenraum des Schiffs war die Temp. trotz der Belüftung durch grosse Ventilatoren  fast unerträglich. Dazu kam, dass der Schaum bei der Aushärtung Dämpfe freisetzte. Nach einer Nacht Aushärtung und guter Belüftung, wurde damit begonnen, die überstehenden Reste auf das vorgesehene Level der Holzlattung zu zu schneiden.
Dies stellte sich als staubiger, heisser  (wobei es hier in Griechenlalnd ja täglich über 35° ist) und langwieriger Job heraus.





unten: isolieren der Bugkabine mittels Spritzpistole.









Nach der Spritzisolierung: Abschleifen...
-.- 



Schiffswelle

Auf der anderen Hallenseite, wird die Wellenalage zum Einbau vorbereitet. Sie besteht aus 3 Teilen.
Das ganze System wiegt etwa 2 t.

Unten: Wellenteil 1 (links) mit Schottdichtung und Stützlager. Rechts ist das Mittelstück der Welle.
Die Welle ist jeweils an beiden Seiten mit einer Kupplung ausgestattet, mit denen die Stücke verbunden werden. 


Unten: Das Stützlager des ersten Wellenteils. 





Fibo

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